AndiamoVerlag - Wer wir sind und was wir wollen

„Selbst wenn wir wissen, dass ein nie zustande kommendes Werk schlecht sein wird, ein nie begonnenes ist noch schlechter!“
Fernando Pessoa: „Das Buch der Unruhe“

Impressum

Verantwortlicher Redakteur dieser privaten Seiten: Klaus Servene, Herausgeber und Buchautor (seit 2015 rein ehrenamtlich) / Friedrich-Engelhorn-Straße 7-9 / D-68167 Mannheim - e-mail: kservene(at) t-online.de

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Wer wir sind und was wir wollen:

Liebe Leserinnen und Leser, wir freuen uns, dass Sie unsere Seite aufrufen. Wir möchten mit zeitgenössischer Literatur das Verbindende und Verbindliche zwischen den Kulturen bestärken, das (noch) Trennende bezeichnen und zu einem Europa freier Weltbürger beitragen.

Auch wenn der Andiamo-Verlag nach vielen Jahren in Kürze gewerblich abgemeldet werden wird, fördern wir weiterhin gute Literatur über den Tellerrand des eigenen Publizierens hinaus, nach unseren Möglichkeiten und - wie seit mehreren Jahren - absolut "ehrenamtlich"!

Inzwischen sind rund 60 "eigene" Titel erschienen, eine Reihe dieser Titel sind weiterhin lieferbar, weil sie "on demand" gedruckt werden. Vorwiegend wurden deutschsprachige, zeitgenössische Kurztexte, Erzählungen und Romane herausgegeben. Zahlreiche bekannte, aber auch unbekannte Autoren und Autorinnen, aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wurden veröffentlicht, zum Teil mit ihren Debüts.

Geschichte:

Der Kleinverlag wurde im Mai 2000 (mit drei Titeln) als Einzelfirma von Monika Kürten (Inhaberin) und Klaus Servene (Initiator und inhaltlich verantwortlich) gegründet. 2001 und 2007 wurde Andiamo! insbesondere durch zwei literarische Wettbewerbe, die in Kooperation mit verschiedenen Sponsoren durchgeführt wurden, im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt. Als ein Ergebnis konnte im September 2001 die Erzählung »Ein Licht über dem Kopf« von Dimitré Dinev erstveröffentlicht werden und seither eine kontinuierliche literarische Tätigkeit entwickelt, die man unter den Stichworten »Region, Migration und Europa« zusammenfassen kann.

Dimitré Dinevs Erzählung »Ein Licht über dem Kopf« ist auch bislang der von uns meistpublizierte Titel. (Dinevs meistgedruckter Titel ist übrigens die Geschichte »Wechselbäder«, die u.a. vom Wiener »Volltext« abgedruckt wurde, sowie von der »Süddeutschen Zeitung« – Nr.223, Sept.2004; Druckauflage 665.000).

In 2008 erschien die Anthologie »Grenzen. Überschreiten«, das Buch zum »Internationalen Kurzgeschichtenwettbewerb 2007 der Stadt Mannheim«, herausgegeben von der Stadt Mannheim, Klaus Servene, Sudabeh Mohafez und Dimitré Dinev. Thema: Migration und Europa. Hierin finden sich unter anderen Beiträgen auch das deutschsprachige literarische Debüt »vom Dresdner Stadtschreiber« Massum Faryar, seine Erzählung »Der Rucksack«, sowie die Erstveröffentlichungen »Zigi übers Meer" von Zsuzsa Bánk, »Kelim« von Yadé Kara, »Die innere Spur deines Namens« von Marica Bodrožić, »Rumjana und die Röte« von Irena Brezna u.v.m. Drei Geschichten aus dem Buch sind von einem großen Schulbuchverlag für den Unterricht nachgedruckt worden.

Im Oktober 2011 erschien die Erstausgabe von »grenzenlos«, einem »literarisch engagierten Europabrevier«, das in überarbeiteter zweiter Auflage (2013) und ergänzt um die Europabreviere 2 und 3 einen besonderen Schwerpunkt des Programms bildete.

Im Jahr 2011 wurden erstmals – und hernach kontinuierlich – Texte des AndiamoVerlags in das »Deutsche Referenzkorpus« (DeReKo) des Mannheimer Instituts für Deutsche Sprache aufgenommen.

Mehrere Publikationen sind vom Kulturamt der Stadt Mannheim unterstützt worden; weitere Kooperationen bzw. Förderungen ergaben sich durch den interkulturellen und qualitativen Ansatz des Verlags (Lesereihe EuropaMorgenLand der Städte Ludwigshafen und Mannheim – Grenzgänger-Programm der Robert Bosch Stiftung und des LCB – Edition Exil in Wien – Verein KulturQuer-QuerKultur Rhein-Neckar – Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.v. Mannheim u.a.) Mit dem Mannheimer Wellhöfer Verlag wurde in 2013 eine belletristische »Edition Andiamo« ins Leben gerufen.
Grenzgängerlesung am 13. September 2013 im Café Filsbach, Mannheim, mit Thomas Frahm, Dimitré Dinev, First Ukulele Band, Dirk Mühlbach, Ulrich Wellhöfer und Klaus Servene - von links: Ulrich Wellhöfer, Stephan Weiner, Dr. Dimitar Nedev, Bernhard Wondra, Dimitré Dinev, Dirk Mühlbach (sitzend), Gisela Kerntke, Thomas Frahm, Hacer Ca, Klaus Servene (sitzend), Juan Geck, Seda Jane Urie, Yeah Da, Eren Durusoy, Peter Tröster, Gioshua Kalai, Heike Grönert, Foto: Sabrina Jäger.
Von links: Annette Krohn, Ulrich Wellhöfer, Klaus Servene, Dimitré Dinev, Nikolaj Tabakov, Rumjana Zacharieva, Jan Turovski (Foto: Xymena Gendera) - Grenzgängerlesung am 12. September 2013 in der Zentralbibliothek Düsseldorf.

Klaus Servene (Hg.): Grenzenlos. Ein literarisch engagiertes Europabrevier. 2. Auflage 2013, 216 Seiten, kartoniert, 14.80 €, ISBN: 9783936625189

Interview mit Daniel Glattauer; Jochen Hörisch und Jürgen Nielsen-Sikora zur geplanten Bewerbung der Stadt Mannheim zur »Europäischen Kulturhauptstadt«.

Beiträge u.a. von: Dimitré Dinev, Massum Faryar, Marica Bodrožić, Meinrad Braun, Thomas Frahm, Minnet Atil, Ingeborg Endres-Häusler, Ariane Böckler, Ina Weixler, Stephan Weiner, Rolf Bergmann, Hanno Millesi, Sabine Trinkaus, Adolf Kutschker, Charles Bukowski, Sylvie Schenk-Gonsolin, Evelina Jecker-Lambreva, Siegfried Einstein, Peter-Paul Zahl, Sunil Mann und aus dem Russischen übersetzt von Marlies Bilz-Leonhardt und Angelika Starobinskaja: von Marina Stepnova.

Die Verbindung von Literatur und Engagement, die der Untertitel beschwört, klingt eher ein wenig gestrig als zeitgemäß. Wenn sich indes die im Mannheimer Andiamo-Verlag von Klaus Servene herausgegebene Anthologie "grenzenlos" als "literarisch engagiertes europabrevier" bezeichnet, dann hat es mit der Kombination seine Richtigkeit und erscheint sie auf der Höhe der Zeit.
Thomas Groß im Mannheimer Morgen

Thomas Frahm / Klaus Servene (Hg.): europabrevier grenzenlos 2 – eine literarische Bulgarienreise, ein Puzzle & andere Wegbeschreibungen aus der Enge; 2012; 248 Seiten, kartoniert; 15.80 €, ISBN 9783936625196

Offizielle Grenzgänger-Publikation der Robert Bosch Stiftung.

Die Anthologie hat die Bulgarische Literatur zum Schwerpunkt. Die dreizehn Stimmen, die uns sowohl in die Geschichte wie die Gegenwart Bulgariens führen, sprechen vielfach bereits durch ihre Namen: Christo Botev, Stojan Mihajlovski, Konstantin Pavlov, Angel Wagenstein, Vladimir Zarev, Kalin Terzijski, Galina Zlatareva, Ivan Kulekov, Mirela Ivanova, Kristin Dimitrova, Dimo Alexiev, Paraskeva Nikoltscheva-Mau.

Erstmals wird hier ein Text aus Georgi Markovs »Reportagen« in Deutsch gedruckt, die den Anlass boten für den legendären »Regenschirmmord« am 7.September 1978 in London, dem Geburtstag des damaligen kommunistischen Machthabers in Bulgarien, Todor Shivkov.

In profunden Essays von Jürgen Nielsen-Sikora zu Christian Linder und von Manfred Loimeier zur deutschen Sprache als »zollfreiem Imaginationsraum« setzen auch diese Autoren neue Lese- und Denkimpulse. Auch durch Beiträge von Meinrad Braun und der Herausgeber soll erneut erreicht werden, was – bezogen auf die Erstausgabe – der Mannheimer Morgen: reizvoll vielfältig nannte.

Meine Sache ist die, im Gesamt der bulgarischen Verhältnisse etwas zu finden, das uns auf beeindruckende Weise einen neuen Akzent dessen vermittelt, was es heißt, Mensch zu sein.
Thomas Frahm

Nikolaj Tabakov: Ja. Roman. Europabrevier 3. Edition Andiamo im Wellhöfer-Verlag, Mannheim 2013, 464 Seiten, kartoniert, 18.€ ISBN 9783954281268

Und da erschrak Kamen Enev (...) sein Herz erstarrte. Es war nicht der Tod, der ihm so viel Angst einjagte, er ängstigte sich nur, weil Matejkos Sterben so lange gedauert hatte, ihn erschreckte der Zaun, den Matejko, Brigadier der dritten Montagebrigade, um sein Grundstück errichtete. Das soll es sein?, fragte sich Kamen Enev. Ist das der Sinn des Lebens?

Ruhig und malerisch liegt es vor unseren Augen: das Tal Stram, im Süden Bulgariens im Rhodopa-Gebirge gelegen. Doch die Ruhe täuscht. In den Wäldern kämpft der Forsthüter Gevatter Wolf gegen Holzdiebstahl und Wilderei - und gegen seine Sprachlosigkeit. Wird ihn die Witwe Sewda heilen? Hoch oben auf dem Berg hat sich in der Enjov-Burg, im Haus seiner alteingesessenen Familie, Kamen Enev niedergelassen. Ein totes Gesicht, das aus dem Dunkel der verregneten Nacht mit Wucht an sein Fensterglas geschleudert wird und plötzlich buchstäblich daran klebt, wird zum Schlüssel der Ereignisse, die folgen. Kamen, der sich als »Heiler« sieht, rettet das Leben von Wesko Maslarov, den man in den Dörfern wegen eines Geburtsfehlers »das Hinkebein« nennt. Aus Eifersucht ist er fast zu Tode geprügelt worden, weil ihn das schönste Mädchen im ganzen Tal, Bozhana, trotz seiner Behinderung zum Freund erwählt hat. Keine Prügel ohne Folgen: Wesko verstummt und wird zum kalten Egoisten ... Die Idylle in den Rhodopen täuscht also ganz gewaltig. Und als Neureiche aus der Stadt versuchen, im Tal Boden zu gewinnen, d.h. es in eine Immobilie zu verwandeln (»Privatisierung«), da gerät selbst der türkischstämmige Schmied Nuri in aufrührerische Wallung. Der Forsthüter macht mobil, auch die Roma Agamemnons beteiligen sich begeistert am Widerstand gegen die von korrupten Geschäftemachern in Politik und Wirtschaft gesteuerte Staatsmacht ... wie wird es weitergehen? Mit den Leuten vom Stram-Tal, mit der schönen Bozhana, mit Kamen und dem schließlich schriftstellernden Wesko? Mit dem Kampf um Anerkennung, um Erhaltung der eigenen Würde, um Lebenssinn? Und wie wird es enden?

Das Drama im Menschen wird hier entworfen. Und dessen andere, realistische Seite, die Komik. Eine Welt am Rand Europas wird hier erschaffen, und ja, zugleich ein Panorama, das uns alle angeht, erst recht uns Europäer.

Die bulgarische Literaturkritik bescheinigte dem Autor den Status einer »außergewöhnlichen Begabung in der literarischen Landschaft des Landes«, rühmte seine Tragikomik und seine »saftige bulgarische Sprache«, sowie seine Fähigkeit, »am Puls der Zeit« zu sein.

Mit dem Roman »Ja« erscheint nun erstmals ein Werk des Autors in deutscher Sprache, von fein und zugleich tiefsinnig bis »saftig deutsch« übertragen von der Lyrikerin, Romanautorin und Übersetzerin Rumjana Zacharieva.

Vergriffene Titel:

grenzen.überschreiten. ein europalesebuch. 35 Kurzgeschichten über Migration und Europa. Herausgegeben von der Stadt Mannheim und Klaus Servene, sowie von Sudabeh Mohafez und Dimitré Dinev mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Mannheim. Das Buch zum internationalen Kurzgeschichtenwettbewerb 2007, Anthologie, ISBN 9783936625110, Broschiert, 228 Seiten, € 14.80, 1.Auflage Januar 2008

Rumjana Zacharieva: Schenk mir ein Jahr ohne Weihnachten – Geschichten und Hörfunkbeiträge für das kleine Lachen zwischendurch. 2013, 120 Seiten, kartoniert, 9.80 € ISBN: 9783936625523

Alessandra Volpe (Hg.): Chi sono io? Italienische Migrationsgeschichten der 3. Generation, deutschitalienisch, reich bebildert, 140 Seiten, 2006, ISBN 3936625093, 13.50 €, 1.Auflage

Klaus Servene: Zugereist, Roman, 504 Seiten, 2007, ISBN 3936625107, Kartoniert, A5, 24.50 €, 2. limitierte Auflage zum Mannheimer Stadtjubiläum 2007

Taxi-Hörbuch mit Musik (Audio Compact CD), 2005; Texte von Dimitré Dinev, Hippe Habasch,Sunil Mann, Wolfgang Klein und Hubert Kölsch; gelesen von Klaus Servene; "Ein kleines Gesamtkunstwerk" Mannheimer Morgen; Musik: Peter Tröster, Ellen Chroni und Georgios Kalaitsidis (alle Mannheim): „Distanz“ (DeutschPop), „Hold on“ (VocalJazz), „Gloomy Pictures“ (VocalJazz),„Wächter“ (DeutschPop). Herausgegeben von Lothar Aschmann, Klaus Servene und Peter Tröster; mit Unterstützung der VDK. Gesamtspieldauer: 77:34 Minuten,ISBN 3936625077 – 9.95 €, 2. Auflage

Peter Houska: Dens, Dentis oder Die Fährte des Jaguar, Erzählung, 2003,104 Seiten, 13,5x21,5, ISBN 3936625026, € 9.10, 1.Auflage

Kathrin Michelmann: Die Brücke. Plädoyer für angewandte Literatur in der Sozialen Arbeit. Diplomarbeit, 2004, ISBN 3936625050, 198 S., 14.90 € 1.Auflage

Dimitré Dinev: Die Inschrift, Erzählungen, 147 Seiten, ISBN 3901899138, edition exil, Wien 2001, vertrieben in Dtschl. von andiamo, € 13.50, 1.Auflage

Klaus Servene, Sven Nommensen (Hg.): HALLO, TAXI!, 31 Kurzgeschichten aus über 1000 Einsendungen zum „Hallo-Taxi-Wettbewerb“ (Kulturamt der Stadt Mannheim, VDK, DaimlerChrysler u.a.); Sept.2001, ISBN 3831126054, 136 Seiten, 11, 80 €. Im Preis € 1.02 für die TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND enthalten, 1.Aufl.; Beiträge: Hubert Kölsch, Sunil Mann, Herbert Schuster, Nikias Chryssos, Reinhard Griebner, Wolfgang Klein, Jean-Philippe Devise, Rainer Schildberger, Hippe Habasch, Claus Probst, Dimitré Dinev u.a.; Vorwort von Klaus Servene.
Preisverleihung Hallo-Taxi-Wettbewerb Dortmund 2001. 1. Preis an Dimitré Dinev.


Maskott (Klaus Servene): DEUTSCHLANDTANGO KurzTexte, 50 Seiten, 2001, ISBN 383112177X, 7.40, 1.Aufl.

Gertrud Häfner: 8 Titel (Siehe Wikipedia: Gertrud Häfner)

Van und Rudy: Kupferschmitts im Doppelpack Pälzisch ned bloß fer Ofänger, 62 Texte und 31 Fotos, 2001, 108 Seiten A5, ISBN 3831123691, € 10.50, 1.Aufl.

Adolf Kutschker (Hg.): Fenster, geklappt Begegnungen am Beginn des Dritten Jahrtausends, Anthologie, 2001, 108 Seiten, 13,5x21,5, ISBN 3831113971, € 7.80, 1.Aufl.

Tobias Blok (Klaus Servene Canis Dei): Manchmal träum ich von Marrakesch, biogr. Roman, 2000, 198 Seiten, ISBN 3831107904, 14.80 €, 1.Aufl.

Klaus Servene: Schatilah, Roman, 160 Seiten, 2000, ISBN 3831107564, 13.50 €, 1.Aufl.

Seit Bestehen im Mai 2000 publizierten wir folgende Autorinnen und Autoren (AUSWAHL in alphabetischer Reihung nach Nachnamen; Informationen über viele AutorInnen auch bei WIKIPEDIA): Farhad Ahmadkhan - Cherno Albany - Dimo Alexiev - Minnet Atil - Zsuzsa Bánk - Aviva Barkhourdarian - Rolf Bergmann - Doris Bewernitz - Marica Bodrožić - Ariane Böckler - Christo Botev - Meinrad Braun - Silvana Braukmann - Irena Brežná - Mascha Buchen - Charles Bukowski - Canis Dei - Nikias Chryssos - Zehra Çirak - Manfred Dechert - Jean-Philippe Devise - Kristin Dimitrova - Dimitré Dinev(Autor u. Hg.) - Siegfried Einstein - Massum Faryar - Diana Feuerbach - Thomas Frahm (Autor, Übersetzer, Hg.) - Reinhard Griebner - Ralph Günther - Bille Haag - Hippe Habasch - Ilka Christiane Haederle - Gertrud Häfner - Jochen Hörisch - Peter Houska - Mirela Ivanova - Elias Jammal - Evelina Jecker-Lambreva - Yadé Kara - Wolfgang Klein - Hubert Kölsch - Uwe Kräuter - Ivan Kulekov - Rudy Kupferschmitt - Adolf Kutschker (Autor u. Hg.) - Anke Laufer - Manfred Loimeier - Sunil Mann - Georgi Markov - Stojan Mihajlovski - Hanno Millesi - Sudabeh Mohafez (Hg.) - Pega Mund - Jürgen Nielsen-Sikora - Paraskeva Nikoltscheva-Mau - Konstantin Pavlov - Claus Probst - Rea Revekka Poulharidou - Sylvie Schenk-Gonsolin - Rainer Schildberger - Klaus Servene (Autor u. Hg.) - Amaryllis Sommerer - Marina Stepnova (Übers. von Marlies Bilz und Angelika Starobinskaja) - Nikolaj Tabakov - Kalin Terzijski - Christine Thiemt - Sabine Trinkaus - Peter Tröster (Hg. u. Komponist) - Jan Turovski - Alessandra Volpe (Hg.) - Angel Wagenstein - Frank Wallenta - Rainer Wedler - Werner Weimar-Mazur - Stephan Weiner - Ina Weixler - Ursula Wiegele - Kirsten Wilczek - Rumjana Zacharieva (Autorin, Übersetzerin) - Peter-Paul Zahl - Vladimir Zarev - Christian von Zimmermann - Galina Zlatareva
Eröffnung der Lesereihe Europa_Morgen_Land 2015_2016 am 22. November 2015 mit Massum Faryar in Mannheim. Die Lesereihe wird seit vielen Jahren vom Kulturamt der Stadt Mannheim, dem Kulturbüro der Stadt Ludwigshafen, von den Vereinen KulturQuer-QuerKultur und Kultur Rhein-Neckar durchgeführt. Wir unterstützen sie seit 2002. Foto: Bernhard Wondra.
Nie wieder. Wie sicher ist das europäische Friedensprojekt? 12. März 2008, Burgtheater Wien - mit Birgit Minichmayr, Elisabeth Orth, Klaus Bachler, Klaus Maria Brandauer, Johannes Krisch - Rede von Jorge Semprún, gelesen von Rudolf Scholten - Rede von Dimitré Dinev (Foto: Klaus Servene).

Mit seiner Rede zu den Reizworten "Europa", "Frieden" und "Sicherheit" entpuppte sich Dimitré Dinev als ein ebenso kluger wie gewitzter Rhetoriker: "Frieden ist das Wort, dem ich, seit ich in Österreich bin, am häufigsten auf Friedhöfen begegnet bin. Es ist das Wort danach [...]. Im Unterschied zum Frieden begegne ich dem Wort Sicherheit tagtäglich. Ich lese es in Zeitungen oder auf Plakaten, die die Haltestellen zieren.
DER STANDARD