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Neuer Roman von Jan Turovski (Oktober 2021)

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Fünfter Bezirk - Paris-Gedichte

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Die Spur der Louise B. - Roman von Jan Turovski - August 2020

  Informationen und Leseprobe HIER Besprechung Bonner Generalanzeiger Dezember 2020 HIER Besprechung Mannheimer Morgen 30. Dezember 2020 HIER Mannheimer Morgen: "Seltene sprachliche Prägnanz Es braucht wohl die Erfahrung eines ganzen Lebens, Jahre intensiven Lesens und Schreibens, um den literarischen Teppich so durchkomponiert auszubreiten, wie Turovski es in diesem Roman getan hat, der als „Book on Demand“, als Abrufbuch, erhältlich ist. Der Schriftsteller führt die Figurenzeichnung, die verschiedenen Handlungsebenen, die Melancholie der Vergänglichkeit mit einer sprachlichen Prägnanz vor, die ihresgleichen sucht. Vor allem ist es Turovskis Schreibstil, der den Leser direkt ins Geschehen zieht und so die Spannung und die Lesefreude bis zum Schluss aufrechterhält."    

Jan Turovski: Nowhere Point - neuer Roman

Sie war noch nicht gänzlich wach. Sie, und alles was sie umgab, war ein einziges Gefühl. Es gab keine Ecken und Kanten. Es gab weder Konturen noch Verläufe. Irgendwo mochten da Grenzen sein, doch sie fühlte sie nicht. Sie lag, sie schwebte. Schauplatz Camden im Bundesstaat Maine. Eine Frau um die Dreißig erwacht in einem fremden Haus mit Mann und Kindern, die sie nicht kennt. Sie kennt sich selbst nicht. Ist sie erwachsen? Wie heißt sie? Woher kommt sie? Sie erwacht in angenehmen Umständen und Geräuschen. Ist sie etwa noch ein Kind? Doch ihre Brust ist gut entwickelt. Sie versteht: das alles hier hat sie sich einmal gewünscht. Sie möchte es vermutlich nicht missen, aber sie hat Angst, denn es war wohl nicht für sie vorgesehen. Ally Fullerton erwacht in einem gänzlich anderen Leben. ‘In einer Vorablektüre konnte ich feststellen, dass Jan Turovski, der hier in Chicago bei einer Lesung aus seinen Amerikanischen Kurzgeschichten vor ein paar Jahren großen Eindruck machte, so überzeugend

Paris-Roman von Jan Turovski

Paris. Mai 68. Umbruch. Alexandre als Student mittendrin – und doch zuallererst seinen eigenen Interessen nachspürend. Der Sohn aus bürgerlichem Haus arbeitet neben seinem Studium der Literatur als Hauslehrer für zwei störrische Töchter bei den Bourgins, beide sind noch Teenager, wobei es sich nicht vermeiden lässt, dass er sich in die Dame des Hauses sowie in das Hausmädchen verliebt. Man siezt sich in solchen Kreisen auch noch im Frankreich der zu Ende gehenden de-Gaulle-Ära. Selbst nach dem Austausch von Leidenschaften, auch nach Treuebrüchen der verschiedensten Art, denn die beiden Frauen sind beileibe nicht Alexandres einzige Geliebte. Etikette oder wahre Liebe, Spiel oder Ernst, wie findet man das Glück der Zweisamkebrbrit in einer Umbruchzeit, die so vieles verspricht? Gibt es die Frau, von der Alexandre sagen könnte: Als ich sie das erste Mal sah, wusste ich, dass mein Haus kein Dach mehr hatte? "Der in Bonn lebende Jan Turovski gehört zu jenen Autoren, die bemerkenswert