»Du hast doch diesen guten, alten Hunger - du weißt, Sprachen sind Speisen.« Marica Bodrožić * Literarische Leuchtspuren und ein starkes Signal aus Österreich. * Reiseetappen von »Zeit der Mutigen« - Roman von Dimitré Dinev * Und mehr.



Mi 23.9. 2026, 19:30 Uhr

Literaturhaus Zürich 

Zürcher Rede: Dimitré Dinev

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22. März 2026: Lesung Dimitré Dinev aus Knife von Salman Rushdie, Waldviertel Österreich, Literatur im Nebel.  Foto vom 23.März, privat.

22. März 2026: Lesung Dimitré Dinev aus Knife von Salman Rushdie, Waldviertel Österreich, Literatur im Nebel.  (Foto vom 23. März, privat) 

Hamburg-Premiere Zeit der Mutigen mit Dimitré Dinev am 26. und 27. Februar 2026. Köster-Stiftung Barmbek & Stories! Die Buchhandlung, Eppendorf.   

15. Februar 2026: Dimitré Dinev in Mannheim. Diesmal mit Zeit der Mutigen. Zu Gast bei europa_morgen_land. Eine Deutschlandpremiere. Mehr Informationen  

Wien / Hamburg 10. November 2025. Das stärkste Signal einer Wertschätzung der Königsdisziplin literarischen Schaffens im gesamten deutschsprachigen Raum kommt im Jahr 2025 aus Wien: Der zehnte Österreichische Buchpreis geht an Dimitré Dinev für seinen Roman Zeit der Mutigen. 35 Jahre nach seiner Flucht aus Bulgarien nach Österreich mehr als verdient!  Aus dem breiten Medienecho, TV, Radio, Presse, der obige Link (oe1 ORF).

 Aus der Jurybegründung:

"(...) ein Panorama von vier Generationen, das sich von den Wirren der k. u. k. Monarchie über Faschismus und Kommunismus bis in die 1990er-Jahre spannt. Im Zentrum steht Meto, eine schillernde Figur, die gleichsam als historischer Zerrspiegel durch die Epochen wandert. Seine Amnesie nach einem Kopfschuss im Zweiten Weltkrieg ermöglicht Dinev ein Spiel mit Identitäten, das in immer neuen familiären Verzweigungen aufgeht. Ein Netz aus Geschichten entfaltet sich, in dem Kriege, Despotien und Zufälle die Schicksale der Menschen lenken und in dem die Donau als verbindendes, unaufhörlich fließendes Motiv alle Stränge zusammenhält.

Zeit der Mutigen ist ein Kraftakt, ein „totaler Roman“, der an die großen Erzähler des 20. Jahrhunderts erinnert, aber eindeutig im 21. Jahrhundert beheimatet ist (...). Ein humanistisches Monument von einem Buch, das größer ist als Österreich, und das zeigt: Die Zeit der Mutigen ist noch lange nicht vorbei."

Hamburg 8. September 2025. Zeit der Mutigen von Dimitré Dinev frisch erschienen. Veranstaltungen, Informationen: Kein & Aber.  

Mehr Stimmen und Details zu Zeit der Mutigen und zu Dimitré Dinev. 


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Du hast doch diesen guten, alten Hunger - du weißt, Sprachen sind Speisen. Marica Bodrožić  

Links & Tipps: Marica Bodrožić, Hasan Dewran, Meinrad Braun, Manfred Loimeier, Edition Andiamo im Wellhöfer Verlag, JanTurovski, Massum Faryar.

Klaus Servene - Biobibliografisches Hier.  - Beiträge für das Köster-Magazin "Die kostenlose Zeitung aus Barmbek" (Auswahl) Hier.  

Frank Wallenta - Mehr Informationen

Europa Morgen Land - Mehr Informationen  

Wer wir waren - Leuchtspuren im Rückspiegel 2000 bis 2017 - Mehr Informationen  

Theater - Mehr Informationen 


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Vor zwanzig Jahren, aber nicht vergessen:

Europa Morgen Land 29. Oktober 2006, Reiss-Engelhorn-Museum, Mannheim Navid Kermani, Moderation: Klaus Servene. Foto: Dieter Dumont, KulturQuer-QuerKultur Rhein-Neckar e.V.
Europa Morgen Land 29. Oktober 2006, Reiss-Engelhorn-Museum, Mannheim
Navid Kermani, Moderation: Klaus Servene. Foto: Dieter Dumont, KulturQuer-QuerKultur Rhein-Neckar e.V.

 

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Gute Literatur hat kein Verfallsdatum, ein Tipp aus gegebenem Anlass:  
  • Buskaschi oder Der Teppich meiner Mutter von Massum Faryar

    Das vom Autor selbst und von Rezensenten als Lebenswerk bezeichnete Epos erschien im Mai 2015 und wurde im gesamten deutschsprachigen Raum durch Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen sehr bekannt gemacht. Dennoch ist dieses Werk, an welchem der Autor acht Jahre lang gearbeitet hat, heute, 2026, nurmehr als Hörbuch und "gebraucht" erhältlich. Eine Taschenbuchausgabe sucht man vergeblich. Das ist schade.

    Zur Erinnerung: Massum Faryar widmete den Roman "den unschuldigen Opfern des Krieges in Afghanistan und der islamistischen Gewalt in aller Welt sowie ihren Hinterbliebenen, insbesondere den trauernden Müttern, aber auch meiner eigenen Mutter, da der Gedanke an sie mich beim Schreiben am meisten ermutigt und inspiriert hat." Klaus Servene

    Manfred Loimeier im Mannheimer Morgen: Die Lektüre allemal lohnend ist das historische Wissen, das Faryar einflicht und damit über die politische Entwicklung des Landes aufklärt. Ob die einst versuchte Annäherung an den Westen, der Einfluss der Sowjetunion und die unselige Unterstützung der Mudschahedin durch die USA – mit diesen eingebetteten Informationen nutzt Faryar Literatur als Mittel der Aufklärung und schafft es dabei doch, dass das belletristische Schreiben Vorrang behält vor sachlicher Faktenaufbereitung. Dem entspricht ein stellenweise fast märchenhaft-poetischer Tonfall und eine lebhafte Ausgestaltung der Figuren. Insofern ist auch der Titel des Romans als Metapher zu verstehen – der Buskaschi genannte Wettstreit ist hier nicht nur als ein sportliches Reiterspiel zu verstehen, sondern das Eifern um eine tote Ziege ist auch ein Sinnbild für das verbissene Ringen um die Macht in Afghanistan – die letztlich keinen Sieger kennt. So ist der Roman „Buskaschi oder Der Teppich meiner Mutter“ als Porträt des Landes Afghanistans sowohl zeitlos, als angesichts der derzeitigen Entwicklungen im Mittleren Osten zugleich auch aktuell.

    Glanz und Elend 30. Juni 2015 - Jürgen Nielsen-Sikora: (...) Von der ersten Szene an, in der der kleine Schaer zusammen mit seiner Mutter das Frauenhamam als Sinnbild des Paradieses besucht, ist der Leser von Massum Faryars erstem Roman gefesselt. Trotz der vielen historischen Details, den Gleichnissen und an orientalische Märchen erinnernden Geschichten besticht Faryars Buch durch seine klare und schnörkellose Sprache. Die 650 zauberhaften Seiten halten nicht nur eine wundervolle Liebesgeschichte bereit; sie sind vor allem die Liebeserklärung an ein geschundenes Land und seine Geschichte. Auf jeder Seite spürt man die Wehmut über dieses verlorengegangene Paradies, das Afghanistan einst gewesen ist.

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NEU im Emons-Verlag: Tokyo Lily. Auf der Jagd nach Hirohitos Gold

 
Tokyo Lily. Auf der Jagd nach Hirohitos Gold 

Zwischen Geisha-Bars, Teezeremonien und dunklen Geschäften: ein Spionage-Thriller aus dem Tokio der 1950er Jahre – Kriminalroman

Der Verlag: Starke Frauenfiguren, raffinierte Spannung und eine Prise Humor – ein filmreifes Krimierlebnis!

1950: Die junge Japanologin Mirabell Molnar reist nach Japan, um ein scheinbar harmloses Tauschgeschäft abzuwickeln. Doch der Deal platzt, und Mirabell wird entführt, hinein in Tokyos Unterwelt, wo Gerüchte über verstecktes Gold kursieren. Als Geisha verkleidet und von CIA und Yakuza verfolgt, wird Mirabell zur unfreiwilligen Mitspielerin in einem tödlichen Komplott – und trägt plötzlich den Schlüssel zu einem Geheimnis, das die Nachkriegswelt erschüttern könnte.

Meinrad Braun entführt die Leser in die exotische Welt Japans und lässt sie gemeinsam mit Mirabell Molnar Licht in die Schatten der Vergangenheit bringen. Ein Spionage-Thriller voller Wendungen, der Liebhaber von Krimis mit außergewöhnlichem Setting begeistern wird.

»Braun ist ein Meister darin, andere Zeiten und Orte zu sezieren und zum Leben zu erwecken.« – der reporter über Tausend Meilen weites Land. Ein früher Western

Emons Verlag

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